Achtung Hochwasser

Achtung Hochwasser – Was ist das Phänomen Starkregen?

Für den Deutschen Wetterdienstes (DWD) beginnt Starkregen ab einer Niederschlagsmenge von 17 Millimeter pro Stunde (entspricht stündlich 17 Litern pro Quadratmeter). Andere Definitionen legen bereits niedrigere Schwellenwerte an – Achtung-Hochwasser!

Die Auswertung des Datensatzes mit dem Fokus auf starke Regenfälle (ab 15 mm/h) zeigt: In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben schwere Niederschläge flächendeckend in Deutschland stark zugenommen. Lage und Anzahl der Messstationen variieren zwar über die Jahre, trotzdem zeichnet die untenstehende Infografik ein deutliches Bild der Entwicklung:

Hochwasser verursacht durch Starkregen nimmt zu
Entwicklung von Starkregen-Ereignissen zwischen 1996 und 2012

Infografik: Entwicklung starker Regenfälle in Deutschland

https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/so-stark-hat-starkregen-in-deutschland-zugenommen-6874438.html

Beispiele für Starkregenfälle mit verheerenden Auswirkungen gibt es in der jüngeren Vergangenheit ausreichend. Die Flutkatastrophe von 2002 etwa. Oder das sogenannte Jahrhunderthochwasser von 2013, bei dem Regenfälle im Mai und Juni starke Überschwemmungen in mehreren Bundesländern auslösten und Schäden in Milliardenhöhe verursachten. Vor allem Sachsen und Bayern waren stark betroffen. Oder der 28. Juli 2014 in Münster in Westfalen: Innerhalb weniger Stunden fielen an diesem Tag 292 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Experten: Schwere Regenfälle werden zunehmen

Und ein Ende der Entwicklung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Die DWD-Experten sind sich sicher, dass das Phänomen Starkregen durch den Klimawandel und die einhergehende Erderwärmung in den kommenden Jahrzehnten um bis zu 50 Prozent zunehmen wird. Der Grund: Wärmere Luft kann mehr Wasser speichern, das könnte künftig zu häufigeren und längeren Regenfällen führen.
Das dürfte besonders für Hausbesitzer unangenehme Folgen haben.

Wir müssen uns also künftig auf eine Häufung von Stark- und Dauerregenereignissen einstellen. Es können somit Immobilien von Überschwemmungen betroffen sein, die früher nie geschädigt wurden.

Für Sie als Hauseigentümer oder Mieter könnten somit eines Tages die folgenden Szenarien bittere Realität werden:

Heftiger Starkregen führt zu Überflutungen Ihres Kellers (z.B. weil Oberflächenwasser über Kellerschächte und Kellerfenster eindringt oder durch Rückstau aus der Kanalisation ohne Rückstauklappe).

Starkregen / Dauerregen führt zu Ausuferungen von Gewässern (z.B. Bäche und Flüsse). Auch hier droht ein Wassereintritt ins Gebäude.

Langanhaltender Dauerregen führt zu einem Anstieg des Grundwasserspiegels. In den Keller tritt Wasser ein durch eine undichte Bodenwanne oder undichte Kellerwände.

Alle drei Szenarien können Schäden an Gebäuden und an Einrichtungsgegenständen verursachen.

Auf meiner Seite achtung-hochwasser.de gebe ich Ihnen Tipps, wie Sie mit einfachen Vorsorgemaßnahmen die Überflutung von Gebäuden nach Möglichkeit verhindern können. Ich werde Ihnen zeigen, was Sie tun können, um aktiv agieren zu können. Für den Fall der Fälle zeige ich Ihnen zudem Geräte, die sich bei Wassereintritt in Gebäude bewährt haben.

Max und Moritz – eine Hochwassergeschichte

Einsatz von Sandsäcken

Schmutzwasserpumpen / Tauchpumpen

Wassersauger

Notstromaggregate

Bautrockner

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